Studienbeginn

Dieser Schwerpunkt wird nur zum jeweiligen Wintersemester (Aug./Sept.) angeboten.

Aufnahmevoraussetzungen

Ergänzend zu den allgemeinen Aufnahmevoraussetzungen (s. Allgemeines) sind für diesen Schwerpunkt eine Ausbildung in dem Berufsfeld Maschinentechnik sowie eine einjährige einschlägige Berufspraxis nach der Ausbildung erforderlich.

Weiterbildungsschwerpunkte

Die Ausbildung beinhaltet die Entwicklung maschinentechnischer Produkte von der ersten Idee bis zur Fertigungsfreigabe.
Die Methodik des Konstruierens, technische Grundlagen sowie Kreativität führen zu optimalen Produkten, die vorzugsweise mit 3D-Systemen dargestellt werden.
Das Projekt wird in Gruppenarbeit durchgeführt. Dabei werden praxisbezogene Aufgaben aus Unternehmen bearbeitet.
Weilburger Technikerinnen und Techniker bringen beste Voraussetzungen  mit, um in modernen Konstruktions- und Planungsbüros tätig zu werden.
Praxisorientiert lernen Sie

Berufsaussichten und Tätigkeiten

Denken in komplexen Funktionsabläufen ist heute eine wichtige Voraussetzung für Konstrukteurinnen / Konstrukteure. Daneben müssen vor allem die Kostenentwicklung und Qualitätssicherung bereits während der Entwicklungsphase berücksichtigt werden. Die Ausbildung ist entsprechend breit gefächert:

  • Planung und Dimensionierung von Bauteilen
  • Entwurf sowie Ausarbeitung von Fertigungsunterlagen
  • Projektmanagement
  • Betriebliche Abläufe
  • Dokumentation und Präsentation

Die Technikerin bzw. der Techniker findet damit vielfältige Einsatzmöglichkeiten - ausgehend von der Produktplanung bis zur Inbetriebnahme.

Stundentafel

Allgemeiner Lernbereich

Stunden

Deutsch 160
Englisch 200
Politik, Wirtschaft, Recht und Umwelt 160
Berufs- u. Arbeitspädagogik       40

Fachrichtungsbezogener Bereich

Stunden

Mathematik 200
Aufträge mit Methoden des Projektmanagements bearbeiten   80
Bauteile und Baugruppen analysieren und auslegen 320
Antriebe und Sensoren in Maschinen integrieren 160
Mechanische Bauteile wirtschaftlich fertigen   80
Kommunizieren und Präsentieren mit Hilfe verschiedener Medien und Datenverarbeitungssysteme 160
Maschinentechnische Produkte methodisch konstruieren 360
Teil- und Gesamtfunktionen automatisieren 160
Entwicklungsprozesse qualitäts-, umwelt- und sicherheitsgerecht organisieren und überwachen 200
Konstruktionsarbeit im betrieblichen Umfeld umsetzen   80
Projektarbeit 200

Die Zahlenangaben sind die Gesamtstundenzahlen innerhalb der zweijährigen Ausbildung.

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Der Unterricht im Schwerpunkt Konstruktion

Die tragenden Lernfelder der Ausbildung zur Technikerin / zum Techniker für Konstruktion sind "Bauteile und Baugruppen analysieren und auslegen" sowie "Kommunizieren und Präsentieren" und "Maschinentechnische Produkte methodisch konstruieren".
Im ersten Studienabschnitt werden Inhalte wie Kräfte- und Festigkeitsberechnung, zeichnerische Darstellung, 3D-CAD und Stücklisten behandelt.
Bereits ab dem 1. Semester wird am Computer konstruiert und modelliert.

Im zweiten Studienabschnitt wird die Konstruktionsarbeit intensiviert. Wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Arbeit ist ein methodisches Vorgehen. Anfangs werden in einzelnen Baugruppen anhand von kleinen Konstruktionsaufgaben die notwendigen Lerninhalte erarbeitet.
Nachdem erste Ideen von Hand skizziert wurden (um die Phantasie besser spielen zu lassen), erfolgt die Modellierung am Computer (3D-CAD).
Um die Arbeit zu erleichtern, werden Darstellungen auch von den Websites der Firmen heruntergeladen und evtl. in die eigene Konstruktion eingebunden. Eine Gesamtkonstruktion setzt sich aus verschiedenen Baugruppen zusammen, die in dieser oder ähnlicher Form auch in anderen Anlagen oder Maschinen auftreten. Deshalb orientiert sich der Unterricht an einzelnen Beispielen, in denen auf typische Komponenten, ihre Gestaltung und Berechnung eingegangen wird.
Als Arbeitsform wird oft Teamarbeit gewählt. Dadurch haben die Studierenden die Möglichkeit, sich gegenseitig zu unterstützen und die Realität im Betrieb zu üben. Um den Lernprozess optimal zu gestalten, werden die Klassen möglichst mit dem gleichen Lehrer-Kernteam vom ersten bis zum vierten Semester fachlich und sozial betreut. Dadurch haben die Studierenden immer die gleichen Ansprechpartner.

Methodik des Konstruierens

Um für ein Problem die in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht optimale Lösung zu erhalten, hat sich in der Praxis die methodische Vorgehensweise nach der Richtlinie VDI2222 bewährt. Diese Methodik sollte jeder Konstrukteur anwenden, der optimale Konstruktionen mit reproduzierbarem Lösungsweg anstrebt.
Hierbei wird eine stufenweise Arbeit empfohlen: