Allgemeine Fachhochschulreife

Mit der Teilnahme am 2-stündigen Zusatzunterricht im 2. Studienjahr und einer Abschlussprüfung in Mathematik ist der Erwerb der allgemeinen Fachhochschulreife möglich.
Mit diesem höheren allgemeinen Bildungsabschluss können Sie nicht nur auf einer Hochschule studieren, sondern werden in vielen Bereichen auch höher eingestuft.

Meisterprüfung

Als angehende/r Techniker/in haben Sie eine günstige Gelegenheit zusätzlich zu dem Technikerabschluss auch den Meisterabschluss im Handwerk zu erwerben. Dieser Abschluss ist in einigen Fachgebieten immer noch erforderlich um selbstständig einen Handwerksbetrieb führen zu können.

  • Auf die erforderliche Berufspraxis von 3 Jahren wird Ihnen der Besuch der Technikerschule mit 2 Jahren angerechnet.
  • Bei Vorlage des Technikerzeugnisses wird Ihnen der theoretische Teil der Meisterprüfung bei entsprechender Schwerpunktwahl anerkannt.
  • Der an der Technikerschule ebenfalls angebotene Erwerb der Ausbildereignungsprüfung wird ebenfalls auf die Meisterprüfung angerechnet.

Somit ist es nur noch erforderlich, den wirtschaftlichen und den praktischen Teil der Meisterprüfung vor der Handwerkskammer abzulegen.Vorbereitungskurse für beide Teile der Meisterprüfung (praktischer Teil nur für Elektroinstallateure) werden parallel zur Technikerausbildung angeboten. Damit ist zusätzlich zum Erwerb des Technikerabschlusses auch die Absolvierung der kompletten Meisterprüfung möglich.
Die Kurse finden in der Regel jedes Semester statt.

Kurskosten
Wirtschaftlicher Teil:  € 435,-- inklusive Lehrmaterial
Praktischer Teil:            € 400,-- zuzüglich Kosten für Prüfungsmaterial
An Prüfungskosten werden zur Zeit jeweils € 270,-- pro Prüfungsteil von der Handwerkskammer berechnet.

Ausbildereignungsprüfung - AdA

Im Fach Berufs- und Arbeitspädagogik werden im zweiten und dritten Semester im Wahlbereich insgesamt ca. 80 Unterrichtsstunden zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung angeboten. Diese Prüfung kann schulintern abgelegt werden und ist kostenfrei.
Mit dieser Prüfung wird der Nachweis der pädagogischen Eignung für eine Ausbildertätigkeit in Industrie und Handwerk erbracht.

Dieser Abschluss ist ein Teil der Meisterprüfung.

LabView

Die Einarbeitung und Nutzung von LabVIEW für Prüf- und Messaufgaben ist bei einigen Schwerpunkten in den Unterricht einbezogen.
Um die Arbeitsmarktchancen zu erhöhen wird zum Abschluss eine Zertifizierungsprüfung (CLAD) in LabVIEW angeboten.

Projektmanagement-Fachmann/frau (IPMA Level D)

Professionelles Projektmanagement ist die Basis für erfolgreiche Projekte im Berufsalltag und im Privatleben. Die Menschen, die in Projekten arbeiten, sind in der Regel Experten in ihrem jeweiligen Bereich. Es fehlt aber meist an Grundlagenwissen und der praktischen Erfahrung im Projektmanagement, wie u.a. Projekte zielorientiert zu planen, zu realisieren und unter Beachtung der Qualitätsparameter Kosten, Termine und Leistung, erfolgreich zum Abschluss zu bringen sind. Themen, wie z.B. Umgang mit Konflikten, gute Kommunikation, zielgerichtete Präsentation, effektive Selbstorganisation, finden ferner im Projektalltag nicht die erforderliche Beachtung, was Projekte schon früh zum Scheitern bringt. 

Die STAW bietet im Rahmen ihrer Technikerausbildung, integriert in das zugrundeliegende Lernfeldsystem, eine hochqualifizierte Zusatzqualifikation im Projektmanagement nach höchsten Qualitätsstandards für angehende Techniker in den Schwerpunkten Automatisierungs- und Prozessleittechnik, Energietechnik und Prozessautomatisierung, Erneuerbare Energien und Systemtechnik an.

Hierbei besteht für die Teilnehmer die Möglichkeit, den international anerkannten Titel des Projektmanagement-Fachmann/Frau nach IPMA-Standard (Level-D) zu erlangen.

Dies ist aus unserer Sicht die wissenschaftlichste und zugleich umfassendste Kompetenzgrundlage im Projektmanagement. Die IPMA (International Project Management Association) ist der ursprünglich aus Europa stammende und inzwischen weltweit engagierte und mittlerweile führende internationale Dachverband für Projektmanagement mit Sitz in den Niederlanden. Ihr gehören die nationalen Projektmanagement-Verbände aus rund 40 Ländern mit weltweit rund 40.000 Mitgliedern an.

Die deutsche Vertreterin in der IPMA ist die 1979 gegründete GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.) mit etwa 4.000 Firmen-, Organisations- und Einzelmitgliedern.

Die unabhängigen und akkreditierten Personen-Zertifizierungsstelle PM-ZERT der GPM vergibt eine Reihe von Zertifikaten im Projektmanagement, wie z.B. den Projektmanagement-Fachmann Level-D. Die Abnahme der Prüfung erfolgt extern und nach den strengen Vorgaben der IPMA. Dieser Verband definiert die Lehrpläne und die Zertifizierungsrichtlinien für diese Zertifikate. In einem über Jahrzehnte gereiften Prozess wurden hierbei, in internationaler Abstimmung und unter Beteiligung der GPM Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e. V., die ICB (international competence baseline) entwickelt, die aktuell in der Version 3.0 vorliegt. "Kompetenzbasierendes Projektmanagement" ist ein Gemeinschaftswerk, an dem insgesamt 80 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA beteiligt waren. Diese beinhaltet 46 Kompetenzfelder, die von den ca. 45 weltweit aktiven Gesellschaften für Projektmanagement gemeinsam abgestimmt und definiert sowie von der GPM detailliert beschrieben wurden.

Qualitätsmanagement QMA, QMB

Qualitätsmanagement ist heute in allen Wirtschaftsbereichen eine zentrale und immer wiederkehrende Aufgabe, mit der jede/r Techniker/in ständig in Berührung kommt.

Deshalb bieten wir in Kooperation mit der TÜV-Akademie studienbegleitend eine verkürzte und preisgünstige Ausbildung zur Qualitätsfachkraft und zum Qualitätsmanagementbeauftragten an. Diese Ausbildung eröffnet gute Chancen zur Übernahme von Aufgaben im QM-System in den Unternehmen und kann durch weitergehende Ausbildungen z.B. zum Auditor erweitert werden.

Solar(fach)berater/in Photovoltaik und Solarthermie

Für Studierende des Schwerpunktes Erneuerbare Energien bietet die STAW, seit 2010 Solarschule der „Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS)" , die Zusatzausbildungen zur/zum Solar(fach)berater/in Photovoltaik und Solarthermie an.
Inhalte der Ausbildung bilden neben den technischen Aspekten wie Planung, Auslegung , Montage, Installation und Betrieb von Anlagen die Themen Beratung, Verkauf und Marketing.
DGS-Solar(fach)berater/innen verfügen somit über die notwendigen Kenntnisse, um Kunden zu beraten, eigenständig netzgekoppelte Photovoltaik- und Solarthermieanlagen auszulegen und zu installieren.
Praktische Übungen erleichtern das Verständnis der solaren Strom- und Wärmeerzeugung.
Da der Unterricht von Dozenten der STAW durchgeführt wird, entfallen für die Kursteilnehmer die Teilnahme- und Prüfungsgebühren.

REFA-Grundschein

Der REFA-Grundschein, bestehend aus den Ausbildungsmodul „Abeitsplatz- und Systemgestaltung“ sowie dem Modul „Prozessdatenmanagement“ bietet Studierenden des Schwerpunktes Produktions- und Qualitätsmanagement die Möglichkeit, ihr Qualifikationsprofil in Richtung Produktionsplanung und Produktionssteuerung sowie Arbeitsvorbereitung zu erweitern. Die auf 160 Unterrichtsstunden verkürzte Ausbildung wird vom REFA-Verband durchgeführt.

Schweißtechniker/in

Studienbegleitende Ausbildung zur/zum Schweißtechniker/in, Teil 1 und Teil 2

Rhetorikkurs

In speziellen Wochenendkursen können Fähigkeiten wie Präsentieren, Vortragen, freies Reden, Diskutieren, usw. eingeübt werden.

 

ECDL Europäischer Computerführerschein

Unsere Studierenden haben die Möglichkeit, den Europäischen Computerführerschein (ECDL) während der Ausbildung zu erwerben.
Der ECDL geht auf eine Initiative der Europäischen Computergesellschaft zur Schaffung eines standardisierten Bildungsniveaus für Computeranwender zurück und garantiert einen sogar über die Grenzen Europas hinausgehenden, einheitlichen Standard.