Verabschiedung der Abschlussklassen

Das Weilburger Tageblatt berichtet am 30. Juli 2015 / Text: Edgar Schüller (STAW), Foto: Eckhard Muser (STAW)


Zwei Techniker erreichen Bestnote

Wegen der Bauarbeiten in der Staatlichen Technikakademie Weilburg haben die Studierenden ihre Zeugnisse im Bürgerhaus in Waldhausen erhalten.

151 Technikerinnen und Techniker aus  den Fachrichtungen Elektrotechnik, Informationstechnik, Maschinentechnik und Mechatronik  sowie 34 Assistentinnen und Assistenten aus den Fachrichtungen Informationsverarbeitung sowie Gestaltungs- und Medientechnik konnten ihr Zeugnis in Empfang nehmen.

Abteilungsleiter Jonas Dormagen gratulierte den Absolventinnen und Absolventen und erinnerte daran, dass das Ziel „nicht durch Auswendiglernen oder stures Büffeln zu erreichen war“. Vielmehr mussten sich die Studierenden „Fachwissen  aneignen, stets neue Verknüpfungen zwischen den unterschiedlichen Handlungsbereichen herstellen und erworbenes Wissen auf neue Problemstellungen übertragen“.

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Richard Gottschling vom Förderverein WeiTe zeichnete die Besten aus. Mit der Note 1,1 bestanden Tobias Böhmer aus Heek-Nienborg und Markus Walther aus Köln die Technikerprüfung und mit der Note 1,2 Sanna Hölß aus Hüttenberg die Prüfung als Assistentin.

Der Studierendenrat überreichte den zahlreichen ehemaligen Mitgliedern für ihre ehrenamtliche Tätigkeit während der Studienzeit ein Präsent. Die Mitwirkung der Studierenden an dem Schulleben ist wesentlich für das Arbeitsklima an der Technikakademie.

Verabschiedet wurde auch Oberstudienrat Manfred Eisenhardt. 35 Jahre lang hat er die Technikerinnen und Techniker in dem Fach Deutsch weitergebildet und diesem Fach in der doch weitgehend technischen Lernumgebung die notwendige Bedeutung verliehen. Insbesondere sein langjähriger Einsatz im Personalrat hat ihm hohe Achtung im Kollegium verschafft.

Zum Abschluss der Feierlichkeit konnten die Absolventinnen und Absolventen sowie die zahlreichen Gäste in einer entspannten Atmosphäre bei einem äußerst schmackhaften kalten Buffet von der Mensa der Technikakademie noch Anekdoten aus den letzten beiden Jahren austauschen.

Windhoffest 2015

Das Weilburger Tagblatt berichtet am 6. Juli 2015

Text und Foto von Sabine Gorenflo

 

Bis weit nach Mitternacht haben rund 1000 Menschen am Weilburger Windhof gefeiert.

Bei der 39. Auflage des Windhoffestes heizte unter anderem „Unique Control“ den Besuchern ein.

Je später der Abend, desto mehr Gäste sind auf das Windhofgelände in Weilburg geströmt. Und je später der Abend, desto ausgelassener wurde zur Musik von „Unique Control“ vor der Bühne getanzt.

 

800 bis 1000 Besucher haben trotz Hitze am Samstagabend bis spät in die Nacht am Windhof
getanzt und gefeiert.

 

Drei Bands sorgten beim 39. Windhoffest auf der Bühne für Stimmung, trotz der schwülen Hitze, die auch noch spät abends anhielt. Abkühlung verschafften da nur reichlich kühle Getränke. Kurz vor neun Uhr tröpfelte es zwar etwas, aber Regen blieb aus.

 

„Alles hat gut funktioniert mit der Organisation“, freute sich Ferenc Molnar, einer der fünf Organisatoren, die auch während des Festes alle Hände voll zu tun hatten. Gegen 23 Uhr tummelten sich zwischen 800 und 1000 Menschen auf dem Gelände, darunter auch viele ehemalige Studierende, so wie Hartmut Damm aus Breidenbach, der mit seinen drei Freunden vor 20 Jahren die Technikakademie besuchte und mit ihnen nun quasi 20-jährigen Abgang feierte.

 

Vor dem Auftritt von „Unique Control“ spielte „Road Rage“, eine Punkrockband aus Hadamar, die den Zuhörern mit harten und schnellen Beats kräftig einheizte. Rockig ging es mit der Band „Tunesday“ weiter. Die fünf Musiker gaben eine abwechslungsreiche Auswahl an Rock- und Popsongs der vergangenen Jahrzehnte zum Besten. Darunter waren Klassiker, aber auch aktuelle Charthits. Ihr Repertoire reichte von „Sommer of 69“, „Knocking on Heavens Door“ über „Whiskey in the Jar“ bis „Pretty Woman“.

 

Als kurz vor 23 Uhr die Jungs von „Unique Control“ die Bühne betraten, war die Stimmung aufgeheizt und die Festbesucher in Tanzlaune, obwohl das bei den immer noch schwülen Temperaturen schweißtreibend war. Die Band hat immer ihren roten Kühlschrank „Fridgy“ mit auf der Bühne. Seit er im Winter 2009 in Berlin entdeckt und nach Hessen überführt wurde, ist „Fridgy“ quasi das sechste Bandmitglied.

 

Publikum tanzt bis weit nach Mitternacht

Die Band bestach durch Alternative Rock, spielte bis ein Uhr nachts unter anderem zahlreiche Songs aus ihrem neuen Album „Oneway Paradise“ und brachte das Publikum ordentlich zum Schwitzen und Klatschen. Die Band war Sieger des hessischen Rock-Pop-Preises 2013 und 2014 und Finalist des deutschen Rock-Pop-Preises 2014.

Im Wohnheim Windhof leben 145 Studierende

Das Weilburger Tageblatt berichtet am 12.03.2015

Artikel und Foto von Sabine Gorenflo

 

„Leben kann man hier ganz schön“ 
 

Ein Großteil des Studierendenrats mit Peter Meuser-Fürstenau (re)
und Christine Holzhäuser (3.v.r., 3. Reihe)

 

An der Technikakademie gibt es 500 Studierende, davon sind 145 im Wohnheim Windhof untergebracht. Wie gestaltet sich das Leben nach dem Unterricht und welches pädagogische Konzept steckt dahinter? Das TAGEBLATT hat hinter die Kulissen geschaut.

 

„Die Technikakademie kennt jeder“, sagt Peter Meuser-Fürstenau, der mit Christine Holzhäuser für die pädagogische Leitung im Wohnheim Windhof verantwortlich ist. Aber wie das Leben im Wohnheim aussieht, darüber wüssten 99 Prozent der Weilburger nicht Bescheid. Von den 145 Studierenden, die im Windhof wohnen, sind 21 als Verantwortliche von der Studentenvollversammlung in die verschiedenen Referate gewählt worden. Raphael Kasper, Vorsitzende des Studierendenrates, ist zusammen mit zwei weiteren Studierenden für alles Organisatorische, für Versicherungen, Bürokratie und für sämtliche Abläufe zuständig. Das EDV-Referat kümmert sich um die Kommunikation und die Technik im Windhof. Des Weiteren gibt es das Sport-Referat und das Ricks-Referat, angelehnt an das Ricks-Café. Dann gibt es noch das Medien- und das Event-Referat. Dort werden alle kleineren Partys und das Windhoffest geplant, das in diesem Jahr am 4. Juli stattfindet. „Dieses Fest wird nur von Studierenden geplant, aufgebaut, durchgezogen und organisiert“, sagt Kasper. Das Windhoffest mit mehreren Bands sei der Höhepunkt am Windhof. „Im vergangenen Jahr kamen über 800 Gäste, wir hatten aber auch schon 1200“, sagt Meuser-Fürstenau. In der Regel kommen viele Ehemalige und veranstalten an diesem Tag ein Klassentreffen, sagt Holzhäuser.

 

Wer sich in den Referaten freiwillig engagiert, bekommt ein Zertifikat über seine Arbeit im Studierendenrat, das sich positiv bei Bewerbungen auswirken kann. Die Studierenden finanzieren sich in der Regel durch Erspartes, über Darlehen, Bafög oder erhalten einen Zuschuss vom ehemaligen Betrieb. Der Studierendenrat kümmert sich um die Aktivitäten in der Schule und richtet einmal im Semester die Vollversammlungen aus. „Der Studierendenrat kümmert sich auch um die Kasse“, sagt Kasper. Hier wird das Geld des Studierendenrats verwaltet. In die Kasse bezahlt jeder Student 70 Euro für vier Semester ein. Davon wird unter anderem der internationale Studentenausweis bezahlt, der einmal im Jahr 20 Euro kostet.Unter den 500 Studierenden der Technikakademie sind etwa 40 Frauen. Die Studierenden sind in der Regel zwischen 25 und 30 Jahre alt. Voraussetzung für den Besuch der Technikerakademie sind ein Jahr berufliche Tätigkeit. Viele sind ehemalige Soldaten, die durch den Berufsförderungsdienst hier her kommen, zum Teil im Windhof schlafen und hier ihren Techniker machen, sagt Meuser-Fürstenau. Der Tagesablauf im Windhof beginnt um 6.30 Uhr, um 7 Uhr gibt es in der Mensa Frühstück und um 7.45 Uhr beginnt der Unterricht. Um 12.50 Uhr gibt es Mittagessen. Die Vollverpflegung in der Mensa ist im Mietpreis enthalten. Auch Nicht-Wohnheimbewohner können in der Mensa essen gehen. Am Wochenende müssen sich die Studierenden selbst verpflegen, denn die Mensa hat samstags und sonntags geschlossen. Dafür gibt es im Keller eine Küche.

 

Von 500 Studenten sind nur 40 Frauen

Nachmittags treffen sich die Studierenden im Mittelbau. Dort setzen sich Lerngruppen zusammen, wenn Klausuren anstehen. Um 17 Uhr gibt es Abendessen und danach klingt der Abend in gemütlicher Runde aus. „Die Zimmer sind zwar nicht die größten, aber mit gutem Willen passt man auch mit 15 Mann in ein Zimmer“, lacht Kasper. „Das Zusammeleben im Windhof stärkt die Gemeinschaft und die Sozialkompetenz “, findet Kasper. Wer will, kann abends in den Trainingsraum oder in die Sporthalle gehen. Im Sommer ist Grillen angesagt. „Hier wird nicht nur ab und zu gegrillt, hier wird sobald die Sonne scheint jeden Tag gegrillt“, sagt Kasper. „Wir haben hier den schönen Park, und wenn es wärmer ist, kann man sich mittags zum Lernen rauslegen, kann Frisbee spielen oder sich sonnen“, sagt Kasper. Ab 22 Uhr ist Nachtruhe. Gerade zu Semesterbeginn werde oftmals länger gefeiert. Dann gebe es manchmal Ärger untereinander. In der Regel kommen dann Holzhäuser und Meuser-Fürstenau ins Spiel und versuchen, den Problemen auf den Grund zu gehen. Teilweise müssten disziplinarische Maßnahmen ergriffen werden, die bis zum Wohnheimverweis führen können.

 

Das pädagogische Team ist nicht nur bei Streitereien Ansprechpartner, sondern berät in allen Bereichen. Man merke, dass viele Studierende zum ersten Mal von Zuhause weg sind. Das Zusammenleben biete den Studierenden viele Möglichkeiten, sagt Holzhäuser. Aber jeder müsse für sich abwägen, ob das Wohnheim etwas für einen ist oder ob er lieber alleine lebt. Die Miete für das Wohnheim sei jedoch unschlagbar günstig. Zudem werden vier bis fünf Reinigungskräfte vom Hessischen Immobilienmanagement gestellt, die sich um die Reinigung des Wohnheims kümmern.

 

Maximilian Kiß lebt seit einem Jahr im Wohnheim Windhof und fühlt sich wohl.

 

Das Wohnheim sei für viele Studierende ein Grund, um nach Weilburg zu kommen. „Natürlich hat die Schule einen sehr guten Ruf, aber der Windhof ist ein großer Pluspunkt, um Studierende zu gewinnen“, sagt Meuser-Fürstenau. Die Zimmer seien meistens ausgebucht. Für die beiden pädagogischen Leiter gibt es an der Akademie eine Stundenermäßigung. Wie viel Stunden in die Arbeit im Wohnheim investiert werden, sei unterschiedlich. Meuser-Fürstenau und Holzhäuser bieten auch diverse Fahrten oder Besichtigungen an. „Wir wollen nicht, dass die Leute zwei Jahre hier waren und nicht einmal die Altstadt und das Schloss gesehen haben“, sagt Holzhäuser.

 

„Leben kann man hier ganz schön“, sagt Kasper. Man fühle sich fast wie ein König in dem ehemaligen Schloss. Er sei gern hier. Wenn man mit ehemaligen Windhofbewohnern spricht, dann sagen die, das waren die zwei besten Jahre in meinem Leben, weiß Meuser-Fürstanau.

Windhofsanierung

Das Weilburger Tageblatt vom 24.02.2015 berichtet

Schulbetrieb läuft trotz Sanierung

MODERNISIERUNG Arbeiten im Wohnheim Windhof dauern bis Ostern

VON SABINE GORENFLO

Weilburg. Im Wohnheim Windhof sollen die umfangreichen Sanierungsarbeiten bis Ostern abgeschlossen sein. Innerhalb von drei Jahren wurden die Gebäude saniert und unter anderem brandschutztechnisch aufgerüstet.

In den vergangenen Jahren wurde das Mauerwerk saniert und neu verputzt. „Der frühere Bruchstein bekam wieder den original Verputz, der die Mauer speziell gegen das Wetter schützt", erläutert Edgar Schüller, stellvertretender Schulleiter der Technikakademie. Im Zuge der Brandschutzsanierung wurden überall feuerhemmende Türen eingebaut und jedes Zimmer mit einem Rauchmelder versehen, in Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde. Denn das Gebäudeensemble steht unter Denkmalschutz. Der Vorplatz wurde mit einer Trockenmauer umrandet. In diesem Bereich wurden die Büsche und Bäume entfernt und mit einer Blütenwiese versehen, so dass auch dort der Originalzustand wiederhergestellt ist, sagt Schüller.

■ Kosten der Sanierung für das Ensemble betragen knapp 5 800 000 Euro

Die Kosten für die Sanierung trägt das Hessische Immobilienmanagement als Eigentümer der Gebäude. Die Arbeiten werden vom Hessischen Baumanagement ausgeführt, unterstützt vom Ingenieurbüro Wetzel in Limburg. Die Schule ist Mieter und Nutzer der Immobilie, das Kultusministerium trägt die Miet- und Verbrauchskosten. Die Kosten für die Bauarbeiten im Windhof betrugen von 2012 bis 2014 etwa 5 094 000 Euro, sagt Ate Plies vom Hessischen Immobilienmanagement. 2015 seien nochmals um die 700 000 Euro für Brandschutzmaßnahmen in der Turnhalle vorgesehen. Eine Aufteilung der Kosten gebe es nicht; sie würden vom Hessischen Immobilienmanagement getragen.

Auch die Wasserleitungen sind umfassend saniert worden. „Die Leitungen waren teilweise Bleirohre, die alle durch Edelstahlrohre ersetzt wurden", sagt Schüller. Er freut sich darüber, dass während der Bauarbeiten der laufende Betrieb aufrecht erhalten werden konnte.

Alle Zimmer haben neue Fenster mit lackiertem Eichenholz bekommen, denn diese sollen über Jahrzehnte länger halten als Kunststofffenster.

Im Erdgeschoss des Wohnheims wurden die Deckeninstallation und Elektrik neu gemacht und alle Wände in einem warmen Gelbton gestrichen. Im Jagdschloss, dem Mittelteil der Anlage, sei mehr Geld investiert worden, denn das sei der wertvollere Teil des Ensembles. Hier wurde neu verputzt, gestrichen und die technische Ausstattung wurde nicht mehr sichtbar angeordnet.

Die Originaltüren wurden durch eine Schreinerei aufgearbeitet und abgedichtet, so dass sie nun rauchdicht sind. Wenn noch Geld übrig ist, dann soll auch die Treppe aufgearbeitet werden.

Im Mittelteil sind die Sozial- und Arbeitsräume für die Schüler und Zimmer für die wenigen jungen Frauen, die im Wohnheim untergebracht sind. Auch dort wurden die Zimmer saniert und die Duschen und Toiletten neu gemacht. Im ersten Stock sind weitere Sozial- und Lernräume, hier finden zudem ab und zu musikalische Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Musikschule statt.

Im Zuge der Sanierung wurde ein Blockheizkraftwerk eingebaut, das alle Gebäude, die Mensa und die Turnhalle heizt und nebenher Strom produziert. Denn das Dach der Turnhalle wurde mit einer Photovoltaikanlage versehen.

„Jetzt müssen noch ein paar Restarbeiten erledigt werden, ansonsten sind wir soweit fertig", sagt Schüller. Im Moment werden die Mensa und Turnhalle brandschutztechnisch aufgerüstet. Nach der Brandschutzsanierung darf auf den Zimmern nicht mehr geraucht werden, deshalb wurde im Keller extra ein Raucherraum eingerichtet.

Der Schulleiter fände es toll, wenn der Rosengarten wiederhergerichtet würde und der kleine Teich, in dem früher Goldfische schwammen. Aber das würde 20 000 Euro kosten und sei wohl nicht realisierbar. Um den Rosengarten kümmere sich eine Kollegin nebenher, mehr sei leider nicht drin. „Ich könnte mir für den Garten Paten vorstellen, die sich um ihn kümmern", ist eine Idee Schüllers.

Seit 1963 gibt es das Wohnheim, so lange besteht auch die Technikakademie. Insgesamt gibt es 150 Zimmer, die zwischen elf und 13 Quadratmeter groß und möbliert sind. 230 Euro kostet ein Zimmer mit Vollverpflegung in der Mensa im Monat.

Anfang des 18. Jahrhunderts ließ Graf Johann Ernst das Jagd- und Lustschloss Windhof errichten. Die ganze Anlage ist in strenger Symmetrie und unter Verwendung einfacher und nüchterner Bauformen errichtet worden.

Der Ausbau des Hauptgebäudes am Windhof erfolgte erst nach dem Tod von Graf Johann Ernst im Auftrag von dessen Sohn und Nachfolger Graf Karl August von Nassau-Weilburg (1719-1753, Fürst ab 1737). Dieser erteilte den Auftrag zur Ausgestaltung des Schlossgebäudes am Windhof an den 1706 von Graf Johann Ernst als Hofmaler bestellten Georg Friedrich Christian Seekatz. Die Gemälde sind heute noch zu sehen.

Techniker feiern Studienerfolg in der Mensa der STAW

Abschluss des WS2014

Das Weilburger Tageblatt berichtet am 19.02.2015

 

61 junge Leute haben ihre Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen

 

Mit Abschluss des Winterhalbjahres 2014/15 haben 61 junge Leute erfolgreich ihre Weiterbildung an der Staatlichen Technikakademie Weilburg abgeschlossen.

24 Studierende des Schwerpunktes „Produktions- und Qualitätsmanagement“, 23 Studierende des Schwerpunktes „Technische Betriebswirtschaft“ und 14 Studierende des Schwerpunktes „Computersystem- und Netzwerktechnik“ erhielten ihr Abschlusszeugnis, das sie als „Staatlich geprüfte Technikerin bzw. Techniker“ mit besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt ausweist.

 

Für die Studierenden der „Technischen Betriebswirtschaft“ ist es bereits der zweite Abschluss, denn dieser Studiengang wird an der Technikakademie als einsemestriges Ergänzungsstudium angeboten und baut auf einem erfolgreichen Abschluss in einem der vielen technischen Schwerpunkte auf.

 

Bei der Zeugnisübergabe und der offiziellen Verabschiedung durch die Akademieleitung und das Kollegium der Technikakademie betonte Walter Lehrl (Mitglied der Akademieleitung) die Bedeutung von qualifizierten Fachkräften für die heimische Wirtschaft und die besondere Chance, die eine Weiterbildung an einer Fachschule für Technik jungen Facharbeitern bietet. Auch ohne akademisches Studium sind auf diesem Wege Arbeitsstellen zugänglich, die sonst nur über ein Studium an einer Fachhochschule erreichbar sind.

 

 

 

Nach der Zeugnisübergabe traf man sich in der Mensa in gemütlicher Runde. Bei dieser Gelegenheit wurden die jeweils Jahrgangsbesten durch Richard Gottschling, Vorstand des Fördervereins, besonders geehrt.

Für herausragende Leistungen erhielten sie neben der öffentlichen Anerkennung auch einen Präsentkorb, der vom Weilburger „Weltladen Regenbogen“ zusammengestellt wurde. Dem Förderverein ist es wichtig, damit im doppelten Sinne einen Nutzen zu stiften.