Ehemaligentreffen der Klassen Elektrische Energietechnik und Mess- und Regeltechnik (1967) nach 50 Jahren

Was bewegt Techniker, die vor 50 Jahren ihr Studium an der Technikerschule Weilburg abgeschlossen haben? Sie organisieren ein Jubiläumstreffen, besuchen ihre alte Wirkungsstätte und feiern gebührend in der schönen Stadt Weilburg ihren Goldenen Technikerabschluss. Dieses Vorhaben wurde Ende Mai von 15 Technikern der Fachrichtungen Elektrische Energietechnik und Mess- und Regeltechnik gemeinsam mit ihren Ehefrauen realisiert.

Ein besonderes Ereignis war die eindrucksvolle Präsentation der heutigen Technikakademie durch den früheren Schulleiter StD. Edgar Schüller. Er legte die historische Entwicklung der Techniker-Bildungsgänge dar, zeigte die Einrichtung moderner Fachräume und stellte sich in einer Diskussionsrunde den vielen Fragen der Jubilare. Man merkte den Technikern an, dass sie stolz auf ihre ehemalige Schule sind, die es versteht, am Puls der Zeit zu bleiben und sich wandelnden  technischen und pädagogischen Herausforderungen stellt. Schon die eigene, lange zurückliegende Studienzeit war durch eine hohe Qualität des Bildungsangebotes geprägt. Theorie und Praxis haben sich bestens ergänzt. So betonten die Ehemaligen, dass ihre fachlich und pädagogisch kompetenten Lehrer es damals verstanden haben sie gut auf die beruflichen Anforderungen vorzubereiten. Dabei hatten sie auch immer die Förderung der persönlichen und sozialen Kompetenzen im Blick. Durch die Weiterbildung zum Techniker ergaben sich für alle Jubilare attraktive Berufswege. Sie arbeiteten überwiegend als Techniker in der Privatwirtschaft. Etwa 30 % der Absolventen wählten den Weg in die Selbstständigkeit und gründeten mittelständische Unternehmen.

Zum Abschluss der Präsentation überraschte die Schulleitung die Jubilare mit der Verleihung des „Goldenen Diploms“ zum 50. Jahrestag der abgelegten Techniker-Abschlussprüfung. Das Zertifikat wurde in Anerkennung der Verbundenheit mit der Staatlichen Technikakademie Weilburg überreicht. Auch die Jubilare hatten sich etwas Besonderes überlegt: Als Dank für die erfolgreiche Technikerausbildung übergab der Absolvent Norbert Bättenhausen im Auftrag des Jubiläumsjahrganges dem Förderverein der Technikakademie eine Geldspende in Höhe von über 2000 € zur Anschaffung von Lehrmitteln.

Am Nachmittag des Jubiläumstages nahm die Gruppe unter Führung von Bürgermeister Hans-Peter Schick an einem Stadtrundgang teil. Herr Schick informierte spannend über wichtige Aspekte der Stadtgeschichte Weilburgs. Schwerpunkt war der Bereich der Kernstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten.

Ein weiterer Höhepunkt des Jubiläumstreffens war das abendliche gemütliche Beisammensein in einem Hotel. Bei Speisen und Getränken wurden Bilder und Begebenheiten aus alter Schulzeit ausgetauscht. Eine angenehme Atmosphäre mit vielen neuen Eindrücken hat das Treffen zum Goldenen Jubiläum lohnend gemacht.

Wenngleich die Jubilare nicht mehr die Jüngsten sind, wollen sie als Ausdruck der guten Semestergemeinschaft die Tradition von regelmäßigen Ehemaligentreffen beibehalten. Bisher standen viele Treffen immer an anderen Orten in Deutschland an, quasi vom Alpenland bis zur Waterkant.

Teilnehmer des 50-jährigen Technikerjubiläums vor ihrer ehemaligen Wirkungsstätte
(zweiter von links: Absolvent und Organisator Heinz Stomberg)

Übergabe des Spendenschecks durch den Absolventen Norbert Bättenhausen (rechts im Bild) an Herrn Edgar Schüller

 

Ehemaligentreffen der Klasse Fertigungstechnik (1966) nach 50 Jahren

Anlässlich des 50. Jubiläums zum Abschluss des Technikerstudiums, Studiengang Fertigungstechnik, fand unser diesjähriges Treffen in Weilburg statt.

Studienbeginn war am 02.05 1965 mit ca.30 Studierenden. Wir studierten quasi in der Gründerzeit unserer ehemaligen Schule.

17 Techniker beendeten am 30.09.1966 erfolgreich das Studium.

Alle Absolventen waren und sind heute noch stolz auf ihre Schule, die ihnen attraktive Berufswege ermöglicht hat. Unser Klassenlehrer war Herr Ludwig.

Seit 1966 treffen sich 8 bis 10 Ehepaare regelmäßig, was sicher auch an der guten Klassengemeinschaft liegt, die uns bis heute verbindet.

Die Treffen finden inzwischen jährlich, immer an einem anderen Ort in Deutschland statt und werden meistens von einem anderen Klassenkameraden organisiert.

Das erste Treffen nach 25 Jahren fand in Rod an der Weil statt. Weitere Orte waren Kubach bei Weilburg (mehrmals), Kiel, Bad Harzburg, Rüdesheim, Herrmannsburg, Münster, Oberhof, Warnemünde und Steinhude.

50 Jahre später trafen wir uns wieder in Weilburg, und zwar vom 21.08. -26.08.16.

Untergebracht waren wir alle im Hotel Lahnbahnhof.

Neben Weilburg wurden auch Limburg mit einer Stadt- und Dombesichtigung erkundet sowie Wetzlar besucht, wo der Leitzpark und die Altstadt besichtigt wurden.

Außerdem wurden Greifenstein mit Burg und Barockkirche sowie Braunfels besucht.

In Weilburg war der Besuch der Technikerakademie das Highlight unseres Treffens.

Da umfassende Renovierungs- und Umbauarbeiten in der Schule durchgeführt wurden, war die Besichtigung nur eingeschränkt möglich.

Herr Schüller berichtete uns über Änderungen und Neuerungen an der Technikerakademie, vor allem vom Wandel der Schule zur Akademie.

Danach besichtigten wir die bereits fertiggestellte Aula, welche von uns allen bewundert wurde. Im Anschluss wurden uns im Kellergeschoss einige durchgeführte Projektarbeiten vorgestellt.

Dafür an dieser Stelle herzlichen Dank an Herrn Schüller.

Wir Ehemaligen waren erstaunt, was den Studierenden heute an Ausbildung auf hohem Niveau geboten wird.

Im Anschluss besuchten wir noch den Windhof, in dem einige von uns damals gewohnt haben. Vor 50 Jahren wohnte man in einfach ausgestatteten Doppelzimmern, heute in attraktiven Einzelzimmern.

 Ein gemeinsames Foto vor der Schule zeigt von li. nach re. :

Helmut Striepke, Gerhard Rippl, Dietmar Schulze, Erich Woggon, Manfred Wolf, Joachim Schultze, Gerhard Zillich, Hans-Werner Zimmermann, Reinhold Leitsch.

Ehemaligentreffen der Klasse E3 (1968-1970) nach 45 Jahren Ehemaligentreffen der Klasse MFW 1 (1971-1973 )

Bericht von Werner Hoseus

Im Herbst 1971 haben wir an der Staatlichen Technikerschule Weilburg das Studium aufgenommen. Wir waren das erste Semester der Fachrichtung Maschinenbau - Feinwerktechnik. Aus fast ganz Deutschland kamen damals junge Männer und gestandene Mannsbilder nach Weilburg, um sich dort weiterzubilden. Schon direkt nach dem Abschluss im März trafen wir uns im gleichen Jahr an Himmelfahrt 1973 in Monzingen an der Nahe zu einem ersten Wiedersehen. Da entstand dann auch der Name BARAKUDA Club und nur die Insider wissen Genaueres um die Namensgebung.

Seit dieser Zeit treffen wir uns jedes Jahr an einem anderen Ort in Deutschland. In diesem Jahr zum 42. mal !!!

Wir sind seit Jahren ein Stamm von 7-8 Ehemaligen, die sich mit den jeweiligen Ehepartnerinnen, früher sogar mit den Kindern, treffen. Dieses Jahr führte uns der Weg wieder einmal nach Weilburg, wo wir natürlich alte, uns bekannte Wirkungsstätten aufsuchten und in Erinnerungen schwelgten. Immerhin waren wir damals mehr als 40 Jahre jünger und der ein oder andere hatte doch so manches aus der Weilburger Zeit zu erzählen.

Interessant ist, was im Laufe der Jahre aus jedem Einzelnen von uns geworden ist.
Einer hat seinen Dr. med. gemacht, einige haben den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und einer ist ausgestiegen und lebt seit Jahrzehnten in Indien. Andere haben im öffentlichen Dienst bzw. in der Privatwirtschaft gearbeitet. Bis auf zwei, sind mittlerweile alle im (Un) Ruhestand und genießen die freie Zeit. Alle wollen jedoch die Zeit in Weilburg nicht missen, was die gute Kameradschaft zeigt, wenn wir uns treffen. Der Nördlichste kommt aus Kassel und der Südlichste aus Zug ( Schweiz ) bzw. Indien. Snoopy ( so nannten wir ihn damals ) versucht auch ab und zu mal an einem Treffen teilzunehmen und legt so manchen Heimaturlaub in die Zeit unseres Zusammenseins.

Dass es uns gelungen ist, uns jedes Jahr zu treffen, ist auf die 1973 getroffene Entscheidung zurück zu führen, die Treffen immer an Himmelfahrt statt finden zu lassen. So hat jeder Planungssicherheit und der jeweilige Organisator kann sich frühzeitig um Unterkunft und Rahmenprogramm kümmern.

Werner Hoseus
Monzingen

…ergänzend von Wolfgang Kreher

den obigen Bericht von Werner bestätigend möchte ich kurz über unser 43.! Klassentreffen berichten:

Dieses Jahr waren wir im Großraum Heilbronn unterwegs (u.a.Schloß Langenburg, historische Stadt Schwäbisch Hall, Heuß-Museum Brackenheim); bei gutem Wetter und bester Laune.
Natürlich war es wieder spannend, was jeder so zu sagen hatte. Klar, dass die Themen mittlerweile mehr das gesellschaftliche Leben betreffen, als das berufliche.

Und wie immer wurde herzlich gelacht über so manchen amüsanten Schwank aus der damaligen Studienzeit in Weilburg.

Wir hoffen, dieses wahrscheinlich einzigartige Procedere noch lange beibehalten zu können; streben wir alle doch stramm auf die 70 zu.

 

Ehemaligentreffen der Klasse E/MR (1965-1967)

Bericht von Holger Weber und Wilfried Bierschenk


Rheingautreffen im September 2010 – angereist vom Alpenland bis zur Waterkant

Unser Abschluss an der Staatlichen Technikerschule Weilburg liegt  44 Jahre zurück. Wir studierten gewissermaßen in der Gründerzeit unserer ehemaligen Schule und gehören zum dritten Technikerjahrgang der Fachrichtungen Elektrotechnik und Mess- und Regeltechnik. Klein und fein war die kombinierte Klasse E/MR mit nur 20 Studierenden.

Ausgezeichnet hat uns eine gute Klassengemeinschaft, die bis heute verbindet. In mittlerweile 7 Ehemaligentreffen haben wir die alten Kontakte gepflegt und - wenn immer es möglich war - mit unseren Lehrern Erfahrungen ausgetauscht. Vor vier Jahren traf sich unsere Klasse auf der Nordseeinsel Amrum und vor zwei Jahren in Garmisch-Partenkirchen. Eine gute Organisation durch Axel Kluge und Gerhard Theiss sowie Helmut und Anita Jansen machten diese Treffen zu einem unvergessenen Erlebnis.

Unser letztes Absolvententreffen fand vom 24. – 26. Sept. 2010 im Rheingau statt. Wir trafen uns diesmal in Oestrich-Winkel. Auf dem Programm standen ein Stadtrundgang im malerischen Rüdesheim, eine Seilbahnfahrt über Weinberge zum Niederwalddenkmal mit anschließender Wanderung nach Assmannshausen und eine Rheinschifffahrt mit herrlichem Rundblick. Zum gemütlichen Teil traf man sich abends in Rheingauer Weinstuben. Es gab viel zu berichten, berufliches wie privates. Eine amüsante Diashow erinnerte an die gemeinsame Weilburger Zeit und die früheren Treffen. Alle 16 anwesenden Absolventen waren stolz auf „ihre Weilburger Schule“, hat sie ihnen doch interessante und attraktive Berufswege ermöglicht. Sechs Techniker waren als selbstständige Unternehmer aktiv. Nach einem erfüllten Berufsleben sind zwischenzeitlich fast alle im Ruhestand.

Ein besonderes Merkmal der Ausbildung war die fachliche und pädagogische Kompetenz unserer Lehrer, die es verstanden uns als Techniker zu qualifizieren. Es gab keine Verengung auf den fachlichen Bereich, vielmehr war die soziale und persönliche Dimension immer im Blick. Sicherlich ist dies auch ein Grund für die nachhaltige Klassengemeinschaft.

Unser Treffen im Rheingau war bestens organisiert und hervorragend gelungen. Organisatoren waren diesmal Hans und Ingrid Nathmann, Lothar und Gisela Rühle sowie Siegfried und Gudrun Schüder. Alle Ehemaligen wollen gemeinsam mit ihren Partnerinnen sich in zwei Jahren wiedertreffen. Zielregion wird dann die Lüneburger Heide sein.

Ehemaligentreffen der Klasse MB (1964-1965) nach 45 Jahren

Bericht von Ursula und Georg Lingnau, Fotos: Eckhard Muser


Eine der ersten Maschinenbau-Klassen traf sich beim „Tag der offenen Tür“.


Wolfgang Hill (2. v. l.) im Kreis der Ehemaligen, die
u. a. aus 
Dormagen, Düsseldorf, Mülheim und Wesel angereist waren


Die Staatliche Technikakademie hatte wieder einmal Besuch aus ganz Deutschland. Wie in jedem Jahr lockte die Veranstaltung wieder viele Ehemalige und Freunde dieser im Wesentlichen überregional agierenden Weiterbildungseinrichtung nach Weilburg. Ein besonderes Ereignis war das Treffen einer Klasse, deren Studierende das Studium zum „Staatlich geprüften Maschinenbautechniker“ vor 45 Jahren erfolgreich abgeschlossen hatten. 17 Absolventen, einige mit ihren Frauen, nahmen die Gelegenheit wahr, sich in ihrer ehemaligen Ausbildungsstätte wiederzusehen.Akademieleiter Wolfgang Hill ließ es sich nicht nehmen, diese Gäste mit einem Glas Sekt persönlich zu begrüßen. Herr Hill konnte über viele Änderungen und Neuerungen an der Staatlichen Technikakademie berichten, insbesondere die Entwicklung von der Schule zur Akademie.


Akademieleiter Wolfgang Hill (stehend) und Abteilungsleiter Dr. Walter Lehrl  (re. sitzend)
informieren die interessierten Ehemaligen über die Entwicklung von der Schule zur Akademie


Nach diesem sehr aufschlussreichen Gespräch führte Abteilungsleiter Dr. Walter Lehrl die Absolventen durch einige Räume und Labors der Akademie. „Unfassbar, was heute den Studierenden an Ausbildung auf hohem technischen Niveau geboten wird“, war die einhellige Meinung der Ehemaligen. Danach besuchte die Gruppe ihr ehemaliges Wohnheim Windhof. Waren es doch damals einfach ausgestattete Doppelzimmer mit Gemeinschaftswaschräumen, so sind es heute attraktive Einzelzimmer mit sogenannten Nasszellen.
Am Nachmittag traf sich die Gruppe im Schlosscafé zu Kaffee und Kuchen. Es folgte ein ausgiebiger Spaziergang durch den wunderschön angelegten und gepflegten Weilburger Schlossgarten und über den Marktplatz, mit einem Blick in die Schlosskirche. Zum gemütlichen Teil des Tages traf man sich abends in einer Weilburger Gaststätte. Auch ehemalige Lehrer waren eingeladen. So konnte man nach 45 Jahren, also nach einem ganzen Arbeitsleben, gemütlich bei einem leckeren Essen seine Erlebnisse bis in die Nacht hinein austauschen.

Alle waren stolz auf „ihre einstige Technikerschule, heute Technikakademie“, begeistert von Weilburg und voll des Lobes über den gelungenen Tag des Treffens. Wenn möglich, möchten sich alle in 2 Jahren wieder hier einfinden.

 

Ehemaligentreffen der Klasse MR4 (1983-1985) nach 25 Jahren

Klaus Hille berichtet über das Treffen am 19. Juni 2010



Anläßlich unseres 25. Jubiläums zum Abschluß der Technikerschule, Studiengang Mess- und Regeltechnik im Juli 1985, trafen wir uns mit 12 Absolventen aus dem gesamten Bundesgebiet am 19.06.2010 zum Tag der offenen Tür in Weilburg. Nach 1996 und 2009 war das unser drittes Treffen. Das Treffen begann mit einem Rundgang durch die Schule mit einer Begrüßung durch Herrn Hill, der einiges zum Stand der heutigen Technikakademie sagen konnte. Mit den Lehrern Frau Prautsch, Herr Süß sowie den ehemaligen Lehrern Herr Sternberg und Herr Strieder ging es dann zu einer Unterrichtsstunde mit Herrn Strieder, der die erste Physikklausur aus 1983 und ein paar Denksportaufgaben verteilte.

Nach den obligatorischen Fotoshootings gings zum Windhof, wo der größte Teil von uns während des Studiums gewohnt hatte. Den Mittelbau hatten wir seinerzeit auf drei Ecken besetzt. Hier trafen wir jetzige Absolventen, die uns bei ein paar Bieren von den heutigen Problemen berichteten, einen entsprechenden Job zu finden, die wir seinerzeit überhaupt nicht hatten. Wir hatten sogar die Wahl zwischen mehreren Angeboten.

Um 19:00 Uhr trafen wir uns dann im Hotel Fürstenhof in Braunfels zu einem langen gemütlichen Abend, an dem auch unsere ehemaligen Klassenlehrer Herr Zerbe und Herr Sternberg teilnahmen. Hier wurden Erinnerungen aufgefrischt und mit diversen Bildern und Dias!! nochmal untermalt.
Nach einem ausgiebigen Frühstück trennten wir uns, nicht ohne versichert zu haben, dass das nicht unser letztes Treffen war.